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11.03.2016: Menschenzoo, Hamburg: SELFISH HATE + FIRM HAND

two-days-of-hardcore-@menschenzoo,-2016

Eigentlich sollte ich an diesem Abend mit DISILLUSIONED MOTHERFUCKERS auf der Bambi-Galore-Bühne stehen, doch die noch immer akute Verletzung/Erkrankung unseres Drummers verhinderte dies. Als man mir anbot, den „DJ“ im Menschenzoo an diesem ersten von zwei aufeinanderfolgenden Hardcore-Abenden zu machen, hab‘ ich daher zugesagt und konnte mir so auch Hamburgs aktuelle Oldschool-HC-Hoffnung FIRM HAND endlich mal wieder ansehen und -hören. Die sind mit ihrem schnörkellosen Upperspeed-Sound richtig tight geworden und strahlen auf der Bühne mittlerweile zu Recht ein Selbstbewusstsein aus, das ihnen gut steht. Der Shouter tobt in der Menge und zwei Gitarren sorgen dafür, dass erst gar keine Lücke im Sound entsteht. Gecovert wurde irgendwas von SLAPSHOT, mit denen ich nun wiederum nie so richtig warm geworden bin und ich glaube, von THIS BELIEF war auch etwas dabei. Norman an den Reglern regelte einen gewohnt knackigen Sound, das war alles in allem ‘ne wirklich runde Sache. Einer von beiden Klampfern ist übrigens Tim H., der im unmittelbaren Anschluss an den Gig mit einer Junggesellenabschiedsparty im El Brujito überrascht wurde, was einer der Gründe dafür war, weshalb sich die Reihen im zuvor proppevollen Zoo nun etwas lichteten.

SELFISH HATE aus dem südlichen Freiburg hatten ihren eigenen Soundmann dabei, korrekte Ansagen und vermutlich ebensolche Textinhalte und kamen menschlich sympathisch rüber, aber der Sound… das war dann leider nix so recht für mich: Permanentes Dicke-Eier-Gebrülle, dazu ein Bassdrum-Sound, unter dem die Gitarren untergingen. Wie schon bei FIRM HAND feierten das aber doch einige vor der Bühne kräftig mit einigem Körpereinsatz ab und die Zugabe „Fight For Your Right To Party“ hat dann auch tatsächlich Spaß gemacht – mir ebenso wie dem gemischten Publikum. Angefixt durch die Gigs hab‘ ich dann längere Zeit einfach mal Hardcore-lastiger als sonst aufgelegt und noch bis in die frühen Morgenstunden das Gehege beschallt, bevor’s nach ‘ ner Absacker-Pizza in die Koje ging, denn am Abend stand die nächste Party auf dem Programm – aber dazu später mehr…

Categories: Konzertberichte

12.03.2016, Monkeys Music Club, Hamburg: Ein Jahr Monkeys mit ARTHUR & THE SPOONERS + DIE JOHNNY BELINDA SHOW + CASHBAR CLUB » « 05.03.2016, Menschenzoo, Hamburg: DIE SHITLERS + BEI BEDARF

1 Comment

  1. Wir haben keinen Slapshot cover song, nur einen der ähnlich wie Slapshot songs klingen 😉

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