Don Martin zum Achten: Sein bereits achtes Mad-Taschenbuch erschien hierzulande im Jahre 1985, im US-Original offenbar bereits 1977. Auf die gewohnten rund 160, diesmal sogar nummerierten, ein bis zwei, selten maximal drei Panels umfassenden Schwarzweiß-Seiten verteilt der Meister des Slapsticks und der Soundwords insgesamt 14 Geschichten, zu denen Dick de Bartolo und Don Edwing Texte und Ideen beisteuerten.
Das ist natürlich wieder herrlicher Unfug. Käpt’n Hirni gibt sich dem totalen Soundword-Exzess hin, eine Persiflage anthropologischer Schriften über Urvölker-Tänze zieht die damit verbundenen Klischees kräftig durch den Kakao, Wolfgang Amadeus Knofel und sein Halb-Wunderhund Herkules müssen für eine Detektivgeschichten-Parodie herhalten, eine Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Mär wird als Vom-Buchhalter-zum-Filmstar-Story persifliert und so weiter und so fort. Ein Don-Martin-Band ist jedes Mal ein außerordentliches Vergnügen.

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