Günnis Reviews

Monat: Mai 2026

Robert Crumb – Head Comix

Robert Crumb – erster kommerziell erfolgreicher Underground-Zeichner und Ikone des Anti-Establishments, die sich explizit an eine erwachsene Leserschaft richtet. Noch bevor ich anfing, über mein gelesenes Zeug zu bloggen, hatte ich das eine oder andere Werk des US-Amerikaners in der Hand, eines schräger als das andere. Chronologisch sein Œuvre durchgegangen bin ich aber nie. Diese (später indizierte) deutsche Erstveröffentlichung der im US-Original in den Jahren 1967 und ’68 erschienen „Head Comix“ fand ich auf einem Flohmarkt. Sie erschien ursprünglich 1970 im März-Verlag, ich habe ein Exemplar der dritten Auflage aus dem Jahre 1971 ergattert. Sie umfasst 112 unnummerierte und unkolorierte Seiten im mittelgroßen Softcover.

Konsequenterweise ließ man die Seitenzahlangaben auch gleich im Inhaltsverzeichnis weg, womit es wenig Sinn ergibt. Immerhin erhält man so einen Überblick über die (wenn ich mich nicht verzählt habe) 44 enthaltenen Geschichten. Diese beinhalten eine Absage an Stino-Spießer, Fritz the Cat, der Mädels mittels Hippiegequatsche zu einer Orgie überredet, ein nichtssagendes surreales Comicexperiment, die Fetischierung einer „wilden““ Schwarzafrikanerin, die man heute rassistisch nennen würde, weitere wiederkehrende Figuren, allen voran den bärtigen afghanischen Guru Herrn Natürlich, einige Perversitäten, einmal sogar Kindesmissbrauch, am Ende gar Inzest mit expliziter Sexszene zwischen Vater und Tochter, dazu ein paar gezeichnete Drogentrips und immer mal wieder rassistisch anmutende Comics mit Schwarzen. Bei nicht wenigen Geschichten frage ich mich, auf welchen Drogen sie funktionieren – was die drei Seiten mit verschiedenen illustrierten Stoned-Zuständen allerdings beantworten könnten.

Hat man sich auf die Guru-Verballhornungen um Herrn Natürlich erst einmal eingegroovt, kommen diese aber ganz gut. Die eine oder andere Spießbürger-Verarsche ist außerdem sehr treffend. Dann und wann wird’s gar ernsthaft feministisch, endet aber stets sexuell. In seiner Seitengestaltung lässt sich Crumb natürlich kaum in starre Muster zwängen, sein Funny-lastiger Zeichenstil mit den häufig überbetonten oder anatomisch ungewöhnlich wirkenden Gliedmaßen ist unverkennbar und wirkt häufig angenehm plastisch. Inhaltlich zeigt sich viel Nonsens, auch unlustiger, die deutsche Bearbeitung addierte ein paar Rechtschreibfehler. Einige Panels sind unheimlich klein und das Handlettering zuweilen regelrecht in die Blasen gequetscht, wodurch leider nicht alles lesbar ist. Der Band schließt mit einem Fließtext über Crumb und dem Versuch einer gesellschaftskritischen Einordnung seines Wirkens.

Comichistorisch also wieder einmal interessanter Stoff, dem man aber wohl attestieren muss, zumindest in Teilen nicht sonderlich gut gealtert zu sein. Zugleich ist er aber eben auch Spiegel seiner Zeit und eines Milieus, das bewusst provozierte, Grenzen auslotete und überschritt und vieles ausprobierte, um dabei nicht selten übers Ziel hinauszuschießen.

23.05.2026, Café Spunk, Braunschweig: TUKATUKAS + BOLANOW BRAWL

Dass uns außerhalb unserer kleinen Bubble niemand kennt, ist uns bewusst. Dass die TUKATUKAS von der kontinental zu Afrika, politisch aber zu Frankreich gehörenden Insel La Réunion, die sich gerade auf Europa-Tour befinden, hierzulande auch nicht übermäßig populär zu sein scheinen, macht’s fürs Spunk nicht einfacher. Konnten vor der Covid-19-Pandemie kleine unkommerzielle Konzerte noch für ‘nen Fünfer oder ‘ne Hutspende durchgeführt werden und lockten manch neugierigen Gast oder eine Klientel, die im Punk-Underground schlicht überall hingeht, weil man am Wochenende nichts Besseres zu tun hat, funktioniert so etwas heutzutage, nach einer Pandemie und während diverser Kriege, zunehmender Arbeitsarbeitslosigkeit und einer davongaloppierenden Inflation, vielleicht noch in urbanen Ballungszentren (und dort vorzugsweise in selbstverwalten AZ oder auf Wagenplätzen). Nicht aber in Braunschweig. Hier muss auch ein Laden wie das Spunk, in dem die Subculture-Beat-Konzertgruppe mit viel Leidenschaft und rührendem Engagement ihre Gigs veranstaltet, im VVK 14,- und an der Abendkasse satte 19,- Öcken nehmen. Da hilft es dann auch kaum, dass die Getränkepreise deutlich unterm heutigen Durchschnitt liegen.

Und das Spunk ist ein richtig schnuckeliger Laden, pittoresk in einer ehemaligen Kleingartenkolonie (dadurch aber auch alles andere als zentral) gelegen, mit einer schicken Bühne inklusive gemauertem Schlagzeugpodest. Regelmäßig bekommen dort kleinere Bands eine Auftrittsmöglichkeit, werden aber auch größere Namen angelockt. Draußen stehen Bierzeltgarnituren und ein eigener Tresen mit Grill. Für die Bands gab’s Hotelzimmer, lecker Mampf und Getränke satt. Zudem spielte das Wetter an diesem Tag aber so was von mit, sommerliche Temperaturen und kein Wölkchen am Himmel. Aber von Anfang an: Christian kam am Samstag gerade erst aus dem Urlaub zurück. Frühestmöglicher Zeitpunkt, uns bei ihm zu treffen, war 15:30 Uhr. Dann direkt eilige Abfahrt zum Proberaum, Zeug einladen und mit Bleifuß weiter nach Braunschweig. Ich war überrascht, wie viel Krempel wir trotz vor Ort vorhandener Backline mitschleppen mussten. Zu fünft quetschten wir uns in die Karre, mit Rucksäcken und Equipment auf den Schößen. Die reinste Zumutung, aber dafür ging die Fahrt sehr flott und wir gerieten in keinen Stau. Schnell ins Hotel einchecken und weiter zum Spunk. Dort war man völlig entspannt, alles noch im Zeitplan. Beide Bands hatten genügend Zeit zum Soundchecken. Wir trafen einen Kumpel aus Hamburg, ich sogar einen alten Bekannten, der aus Frankfurt am Main kommend mit besagtem Kumpel unterwegs war. Und den Fahrer der TUKATUKAS erkannten wir auch gleich wieder: Fred, Sänger der Franzosen ANTI-CLOCKWISE. Cool.

Wir zogen weitestgehend souverän unser Set durch, niemand war zu betrunken, die Technik spielte mit, der Sound war laut und knackig, wir erzählten Unfug zwischen den Songs, ohne es zu übertreiben oder uns zu verzetteln. Alles ok so weit, möchte ich behaupten. Vor der Bühne: Rund 20 Leute, von denen weniger als die Hälfe zahlende Gäste waren. Ein ähnliches Bild anschließend bei den französisch-afrikanischen Gästen, die einen interessanten Hardcore-Punk mit Saxofon als Alleinstellungsmerkmal sowie aggressiven Vocals der voll aus sich herauskommenden Sängerin zockten. Das Tempo variierte zwischen gut nach vorne peitschend, Midtempo und groovend, die Texte, wenn ich nicht irre, zwischen Französisch und Englisch. Die Sängerin unternahm zwischendurch einen Ausflug ins Publikum und die ganze Band zeigte eine mitreißende, leidenschaftliche Performance.

Wir hatten längst in den Partymodus geschaltet und labten uns an der lokalen Bierspezialität Wolters, die mir bisher vor allem aus DAILY-TERROR-Songs bekannt war. Überrascht war ich jedoch davon, wie lange meine Bandkollegen dies taten, denn da Leadgitarrist Ole am nächsten Tag schon um 14:00 Uhr wieder zurück in Kiel (!) hatte sein müssen, ging ich davon aus, dass halbwegs zeitig die Segel gestrichen und sich im Hotel abgelegt würde. Pustekuchen.  Als ich schon glaubte, spät dran zu sein, gab’s noch Runde um Runde, bis dann doch noch das Taxi geordert wurde – jedoch nicht etwa zum Hotel, sondern zu einem Schnellrestaurant, wo die vier ihrem Fressflash nachgaben und wir anschließend einen kilometerweiten Gewaltmarsch durch die Braunschweiger Steppe absolvierten, um schließlich um halb vier am Hotel anzukommen. Wie da eine Rückfahrt um 10:00 Uhr morgens gelingen sollte, war mir schleierhaft. Als ich noch unter der Dusche stand, verzeichnete mein Telefon eine Armada hektischer Anrufe, bis man mich dann doch in Ruhe der Körperhygiene nachgehen ließ und ohne mich per Taxi zurück zum 15 km entfernten Spunk fuhr, um dort das Auto mit unserem Zeug vollzuladen und mich am Hotel wieder einzusammeln. Ohne Frühstück Bleifuß zurück nach Hamburg, wo Ole das Gefährt wechselte und direkt nach Kiel weiterbrauste. Nachdem im Proberaum wieder alles verstaut und aufgebaut worden war, konnte ich endlich nach Hause und mir etwas zu beißen besorgen.

Fazit: Erst einmal Riesenrespekt an Melli und Subculture Beat, dass sie das Konzert trotz allem durchgezogen haben – wenngleich es ein Abend war, der sich außer für den Taxifahrer und das Hotel für niemanden gelohnt haben dürfte. Zu unserer Überraschung warf der Doordeal sogar noch ‘nen Fuffi für uns ab. Dass wir trotzdem das Beste daraus gemacht und gefeiert haben, dass die Schwarte kracht, weil man so jung ja nimmer zusammenkommt, ist selbstverständlich – aber ich glaube, ich bin langsam aber sicher zu alt für den Scheiß.

Davon unabhängig: Unterstützt das Spunk und die Subculture-Beat-Veranstaltungen! Laden und Crew haben das weit mehr verdient als irgendwelche Kommerzkaschemmen, deshalb von mir auch noch mal ein extragroßes Riesendankeschön an dieser Stelle!

P.S.: Danke an Jan – erwähnten Hamburger – für die Schnappschüsse unseres Gigs!

08.05.2026, Monkeys Music Club, Hamburg: SHEER TERROR (und ein bisschen SHELL-SHOCKED auf dem Affengeburtstag)

Als Teil des alternativen Hafengeburtstags wurde wie gehabt auch dieses Jahr am Störtebeker eine Bühne für Punk, Crust, Death Metal u.ä. aufgebaut. Bei mir kam aber einiges zusammen: a) war ich gesundheitlich angeschlagen, sodass sich eine wilde Party mit Vollrausch diesmal verbot, b) sollte es am nächsten Morgen in einen bitter nötigen Kurzerholungsurlaub nach Duisburg (ja, ganz recht!) gehen, weshalb sich eine wilde… ihr wisst schon, und c) hatte ich vor allem Bock auf SHEER TERROR, die im Monkeys gastierten – zumal ich mir nach dem letzten verpassten Gig der NYHC-Legende geschworen hatte, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Nach der Arbeit machte ich mich trotzdem erst mal auf dem Weg zum Hafen, um an den empfehlenswerten Veggie-Ständen, die Teil des Alternativprogramms sind, etwas zu essen und mir anschließend zumindest einen Teil des SHELL-SHOCKED-Auftritts anzusehen. Das Hamburger Quartett zockt flotten, wütenden Punk mit Street- und Hardcore-Punk-Anleihen sowie deutschen als auch englischen Texten. Der Gitarrist setzt vornehmlich auf kräftige Riffs und versieht den Sound spätestens mit seinen Soli mit einer durchaus geschmackvollen Metal-Kante. Da ich davon ausging, dass SHEER TERROR bereits um 21:00 Uhr im Monkeys spielen würden, machte ich mich nach ungefähr fünf Songs aber auch schon wieder vom mehr als gut mit allerlei bekannten Gesichtern gespickten Acker – um auf der Bahnfahrt herauszufinden, dass der Beginn um eine halbe Stunde nach hinten verschoben wurde…

Im Monkeys war man sich des ungünstigen Termins offenbar bewusst und hatte erst gar keine Supportband angeheuert. Dafür wiederum war der Laden gar nicht so schlecht besucht. Um kurz nach halb zehn ging’s mit ‘nem Dröhnintro los, in dessen Folge die ersten drei Songs ohne Pause durchgeholzt wurden. Anschließend erklärte Bandkopf Paul Bearer, dass es sich um die zweite Show überhaupt für den Basser handele – was dieser sich aber nicht anmerken ließ. Weiter ging’s mit „Heartburn in G“, das Eröffnungsstück des starken „Standing Up For Falling Down“-Albums aus dem Jahre 2014, gefolgt vom Klassiker „Twisting and Turning“, dem OLD-97‘S-Cover „Salome“ sowie „Roses“. Die beiden letztgenannten stechen insbesondere durch Pauls hier zum Zuge kommenden cleanen Gesang heraus, wobei vor allem eine Nummer wie „Roses“ dazu beiträgt, dass diese Band das gewisse Etwas hat. Jeweils nach drei, vier Songs nahm er sich zudem wie gewohnt Zeit, um etwas mit dem Publikum zu plaudern. So fand er passende Worte zur aktuellen Situation in seiner US-amerikanischen Heimat und deren Präsidenten, oder aber protzte damit, mittlerweile auf die 60 Lenze zuzugehen, aber noch immer all sein Haar, fast alle seine Zähne und sogar einige Kilo abgenommen zu haben. Seinen Humor hat er glücklicherweise nicht verloren, und so haben seine „Spoken Word“-Passagen auch immer ein bisschen was von Stand-up. Vor allem aber kommt er sehr menschlich und sympathisch rüber, wenn er ohne zu predigen dazu anregt, jeden Tag zu versuchen, ein etwas besserer Mensch zu sein. Und dass Hardcore-Bands nicht auf Tour kommen, um für Zusammenhalt zu werben, sondern um T-Shirts zu verkaufen. Ehrlich ist er nämlich auch, der Gute.

Vom für November angekündigten neuen Album spielten SHEER TERROR das bereits vorab ausgekoppelte „Squat Diddler“ in einer herrlich rauen und wütenden Version. Der Großteil des Sets bestand aber natürlich aus den Klassikern des Debüts, von denen „Just Can’t Hate Enough“ die letzte Eigenkomposition des Abends war, an die man aber direkt, also ohne vorher die Bühne zu verlassen oder sich per „We Want More!“-Rufen bitten zu lassen, das THE-CURE-Cover „Boys Don’t Cry“ anfügte. Nach einer knappen Stunde war Feierabend. Sicherlich ging’s auf SHEER-TERROR-Konzerten in der Vergangenheit schon mehr zur Sache, ein paar Leute waren aber auch an diesem Abend stets vor der Bühne in Bewegung. Andere begnügten sich damit, die Songs mitzusingen oder einfach dazustehen, mit dem Fuß zu wippen und zu genießen. Beim nächsten Mal komme ich gern wieder rum, dann hoffentlich in etwas besserem Zustand. Bleibt zu hoffen, dass diese Europa-Tour nicht eigentlich bereits als eine zum neuen Album angesetzt war, sich dieses aber verzögert hat…

Bill Watterson – Calvin und Hobbes: Wir wandern aus!

Band 3 der in den Nullerjahren beim Hamburger Carlsen-Verlag erschienen elfbändigen Funny-Zeitungsstrip-Reihe im beinahe quadratischen Softcover datiert im US-Original aufs Jahr 1989. Calvin ist ein mit einer überbordenden Fantasie gesegnetes Einzelkind, das mit seinen Eltern und seinem Stofftiger Hobbes zusammenlebt, der für Calvin zum Leben erwacht und sein bester Freund ist. Auch dieser Band umfasst 130 Schwarzweiß-Seiten, die die meist aus vier Panels bestehenden Strips sowie die Sonntagsseiten enthalten.

Anstelle eines Vorworts eröffnet „Wir wandern aus!“ mit einem sehr gut ins Deutsche übersetzten Gedicht. Calvins Alter ego, der Raumfahrer Spiff, ist ebenso wieder dabei wie Nachbarskind Susi und Babysittern Rosalyn – Calvins Nemesis. Wiederkehrende Gags wie die „Wiederwahl zum Vati“ werden weiter etabliert, besonders gelungen aber ist die längere Strecke über einen (gottverdammten!) Zelturlaub. Wie bei anderen stripbasierten Comics auch, erstrecken sich viele Geschichtchen über eine Vielzahl Strips, weisen aber pro Strip eine kleine Pointe auf – das ist die hohe Kunst. Der Band geht zudem sehr schön die einzelnen Jahreszeiten durch.

Einmal mehr hat Watterson die Komik, die Kind- oder Elternsein häufig mit sich bringen, herausragend beobachtet und zur Grundlage seiner Comics gemacht. Kindliche Naivität, Fantasie und Frechheit treffen auf erwachsene Abgeklärtheit, Verantwortungsbewusstsein und Reizbarkeit – und, in meinem Falle, all dies auf einen interessierten wie amüsierten Leser.

Государственная Третьяковская галерея (dt.: Staatliche Tretjakow-Galerie)

Bin ich bewandert in bildender Kunst oder habe ich ein ernsthaftes Interesse an historischen Gemälden? Nö. Diesen im Jahre 1961 in der Sowjetunion veröffentlichten Bildband der Staatlichen Tretjakow-Galerie aus dem Nachlass meiner Großmutter hatte ich mir für den vergangenen Sommerurlaub trotzdem eingesteckt und an einem sonnigen, aber etwas windigen Tag in einem Marseiller Park ausgepackt. Das großformatige Hardcover-Buch mit Serows „Das Mädchen, das von der Sonne beschienen wird“ zeigendem Schutzumschlag hat einst einen Wasserschaden erlitten, sieht entsprechend ramponiert aus und müffelt beim Aufschlagen; trotzdem tauchte ich genüsslich und interessiert in seinen Inhalt ein.

Auf einen vierseitigen russischen Einführungstext V. Chesnokovs folgen, grob chronologisch sortiert – beginnend im 15. Jahrhundert, größtenteils dem 19. und 20. Jahrhundert entstammend – verschiedenste Motive, sofern bekannt mit Angabe des Künstlers, des Werktitels und des Jahres. Diese Angaben finden sich in drei Sprachen, u.a. Deutsch, übersetzt auch im Anhang. Unter den insgesamt 55 Abdrucken auf hochwertigem Papier befinden sich handwerklich unfassbar gute Malereien und Gemälde, die einen Eindruck der russischen Kunstgeschichte vermitteln: Landschaften, Tiere, Menschen, mal Stimmungen und Gefühle transportierend, mal betont nüchtern.

Und als ich mich erst einmal sattgesehen und meine Lesepause bzw. meinen „Museumsbesuch by Proxy“ beendet hatte, widmete ich mich meinem nächsten Comic. Doch der nächste Griff in Omas Fundgrube wird hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen.

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