Günnis Reviews

Autor: Günni (page 60 of 109)

08.02.2014, Lobusch, Hamburg: OI POLLOI + HAMBURGER ABSCHAUM

oi polloi + hamburger abschaum @lobusch, hamburg, 08.02.2014Endlich mal wieder die schottischen Anarchos von OI POLLOI, und dann auch noch zusammen mit dem HAMBURGER ABSCHAUM, der nun endlich sein Album draußen hat – das klingt nach ‘ner geilen Party! Dank BOLANOW-BRAWL-Gesangsaufnahmen schon gut angeheitert, kam ich reichlich spät und hatte Glück, überhaupt noch in die rappelvolle Lobusch hineingelassen zu werden. Dort gab der ABSCHAUM gerade sein eigens für den Soli-Sampler für die Lampedusa-Flüchtlinge eingespielten Song zum Besten, der zum Fäusterecken und Mitgrölen einlädt und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, folgte das mittlerweile hinlänglich bekannte Programm mit all seinen Hits, das entsprechend gefeiert wurde. Die Lobusch glich allerdings mittlerweile einer Sauna, worunter meine Kondition litt. Ein paar Bieraufgüsse später standen OI POLLOI auf den Brettern und wie einen guten Wein hätte ich die altbekannte Show mit den längst zu Klassikern gewordenen Ansagen und Show-Elementen – wie immer vorgetragen in höchst respektablem Deutsch! – genießen können, wäre der raue, schnelle Hardcore-Punk der Band nicht derart aufpeitschend gewesen, dass ich mich wider alle Vernunft in den Pogo-Mob stürzte und angesichts meines desolaten Zustands vermutlich mehr herumstolperte, als, äh, tänzerische Akzente zu setzen. Ein nasser Sack wäre Fred Astaire dagegen gewesen. Ächzend und keuchend fand ich irgendwann in der Nacht dann glücklicherweise noch den Weg nach Hause. Irgendwie ganz schön anstrengend alles, aber manchmal siegt die Abenteuerlust eben doch noch vor der Altersweisheit.

17.12.2013, Bambi Galore, Hamburg: STRIKER + SCREAMER + EVIL INVADERS

striker + screamer + evil invaders @bambi galore, hamburg, 17.12.2013Auf eine positive Kritik im „Rock Hard“ hin hatte ich mal in das Mini-LP-Debüt der belgischen EVIL INVADERS hineingehört – und umgehend zum heißesten Oldschool-Speed-Metal-Scheiß überhaupt zurzeit erkoren. Klar war demnach, dass ich die sympathische Bambi Galore in Hamburg-Billstedt heimsuchen werde, um mir das Spektakel live nicht entgehen zu lassen. Der Laden füllte sich für einen Dienstagabend erstaunlich schnell und ansehnlich mit kuttentragenden Metalheads und atmete ordentliche ‘80er-Atmosphäre. EVIL INVADERS machten dann auch den Anfang des Dreier-Pakets und erfüllten all meine Erwartungen! Die Band gab alles, spielte ihre pfeilschnellen Stücke quasi fehlerfrei in einem wahren Rausch und Gitarrist und Sänger Jöe Anus malträtierte seine Stimme mit hohen Frequenzen und spitzen Schreien – genial! Als Extra-Bonbon gab’s das EXCITER-Cover „Violence and Force“, das wie die Faust aufs Auge passte. Der Sound war ebenfalls klasse und auch meine Freundin, in Sachen Speed-Metal-Konzerte (wie ich eigentlich auch) eher unbeleckt, fand Gefallen an der Sause, was mir den Abend zusätzlich versüßte. Für mich stand jetzt schon fest, den Höhepunkt des Konzerts bereits erlebt zu haben, hatte die folgenden Bands aber auch gar nicht so recht auf dem Zettel. Die Schweden SCREAMER forderten allerdings vehement Aufmerksamkeit ein, spielten ebenfalls ein superflinkes Brett, schreckten nicht vor Hochfrequenz-Tönen der Gitarre und der Stimme zurück und wurden entsprechend abgefeiert. Besonders gefallen haben mir die Songs „Demon Rider“ und „Screamer“ und auch der Rest war nicht von schlechten Eltern sowie höchst unterhaltsam und mit Nachdruck dargeboten. Eine ungekünstelte Band, übrigens mit einem Punk am Schlagzeug, die ihre Songs lebt und mit ehrlicher Inbrunst darbietet. Live ‘ne volle Kante – Respekt! Und siehe da, STRIKER aus Kanada schlugen in dieselbe Kerbe, spielten um ihr Leben und lieferten eine geile Show, an der es rein gar nichts zu mäkeln gab! Der Sound war noch immer 1a und der Mob feierte, das IRON-MAIDEN-Cover „Two Minutes to Midnight“ wurde aus hunderten Kehlen mitgesungen. Obwohl SCREAMER und STRIKER nominell gar nicht zwingend dem Speed-Subgenre zugerechnet werden, erschien mir der ganze Abend wie einziger Geschwindigkeitsrausch, der selbst dann permanent Adrenalin produzierte, wenn man nur dastand und sich von den Darbietungen an die Wand drücken ließ. Alle Bands waren wild, spieltechnisch bemerkenswert, energiegeladen und authentisch und sicherten mir ein beeindruckendes Konzerterlebnis mit viel Underground-Flair, das ich so schnell nicht vergessen werde – wenn auch das Pfeifen in den Ohren glücklicherweise schnell wieder nachließ. SO macht Metal verdammt viel fucking Spaß!

Splatterpunk

splatterpunk„Splatterpunk“ hatte ich im Sommer auf einem Flohmarkt für ’ne Handvoll Kreuzer mitgenommen und jetzt kürzlich gelesen. Es enthält einige Kurzgeschichten der bisweilen etwas härteren Gangart, die allein schon dadurch interessant sind, dass Clive Barkers „Midnight Meat Train“ dabei ist. Im Anschluss befindet sich eine lange Auseinandersetzung mit dem Begriff „Splatterpunk“, für die auch immer wieder auf Spielfilme Bezug genommen wird. Außerdem werden diverse Autoren vorgestellt. Was anfänglich für mich wie redundante Begriffsklauberei anmutete, erwies sich als durchaus spannende Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Horror-Genres in Literatur und Film. Trotz anscheinend etwas schludrigen Lektorats habe ich Lust auf den zweiten Band bekommen. Einen dritten gibt es auch noch. Alle anscheinend nur noch gebraucht zu bekommen.

06.12.2013, Lobusch, Hamburg: WWK + ARGH FUCK KILL + DISILLUSIONED MOTHERFUCKERS

wwk + argh fuck kill + disillusioned motherfuckers @lobusch, hamburg, 06.12.2013Nachdem wir mit den MOTHERFUCKERS seit einigen Wochen in der Lobusch unseren Proberaum gefunden haben, sollten wir am Nikolausabend endlich auch einmal dort vor Publikum auftreten – als Vorband von ARGH FUCK KILL, die wie wir aus Hamburg kommen, und den Franken von WWK. Ein Abend im Zeichen des Hardcore-Punks also. Mike kümmerte sich nicht nur um die zweite Klampfe von uns, sondern sorgte auch für den guten Ton des Abends, womit ich den Sound meine. Für uns wurd’s Dezember-Gig-typisch mal wieder alles andere als pannenarm, was damit begann, dass das getestete Intro von CD partout nicht lief, als wir wartend auf der Bühne standen und dumm aus der Wäsche guckten. Also ohne Intro ab dafür und durchs Set geprügelt. Das Publikum war absolut fantastisch: der Laden war voll und die Leute hatten richtig Bock aufs Konzert, gingen vom ersten Ton an ab und mit – besser kann man’s sich als erste Band nicht wünschen. Leider riss Kai bei „Victim of Socialisation“ eine Saite, also den Song mit nur einer Klampfe und Hängen + Würgen zu Ende gebracht. Der kluge Motherfucker sorgt vor und so hatte Kai bereits eine Ersatzklampfe bereitstehen. Dass er auch dort in einem Anfall unterbewussten Vandalismus‘ nur kurze Zeit später die nächste Saite schredderte, war jedoch nicht geplant. Die letzten beiden Songs zogen wir improvisiert durch, doch für die geforderte Zugabe langte es nicht mehr und wir mussten abbrechen. So oder so war’s aber vom Zuspruch her wohl unser bisher bester Gig, unsere Bühnenleistung hingegen holperte hier und da und die Pannen nervten, uns jedoch weit mehr als das Publikum, insofern können wir unterm Strich zufrieden sein. ARGH FUCK KILL stehen noch ganz am Anfang und hatten bisher erst eine Handvoll Gigs, lieferten jedoch einen sehr energetischen, kaltschnäuzig-souveränen und voll und ganz überzeugenden Auftritt auf die altehrwürdigen Lobuschbretter. Geradliniger, derber Hardcore-Punk, bei dem mir besonders das punktgenaue „supertighte“ Schlagzeugspiel auffiel. Shouter Sven versah manch Refrain mittels Effektgerät mit einem Hall, was ebenfalls angenehm an alte ‘80er-Genrekost erinnerte. Geiler Gig und die Band sollte man unbedingt im Auge behalten. WWK fanden dann ein bereits sehr gut aufgepeitschtes Publikum vor und schmetterten einen Hassbatzen nach dem anderen in die Meute. Nicht allein aufgrund der Bass/Gesang-Doppelbelastung rang mir die Kondition des Frontmanns Respekt ab. Auch hier die pure Spielfreude und am Ende eine Zugabe nach der anderen, als hätte der Abend noch ewig so weitergehen können. Spitzenstimmung, kein Ärger, alles bestens. Und trotzdem war ich nach etlichen Stunden im immer verqualmter werdenden und sich immer mehr aufheizenden Laden froh, irgendwann den Heimweg antreten zu können – wofür meine Lady und ich kurzerhand aus dem Fenster sprangen, statt uns elendig lange durch die Menschenmassen zur Tür zu drängeln, und frische Luft aufsogen, die in dieser arschkalten Post-Xaver-Nacht mitverantwortlich dafür sein könnte, das ich mir ‘ne fette Schnodder- und Röchelseuche zuzog. Aber irgendwas ist ja immer. Danke an die Lobusch-Crew für diese geile Auftrittsmöglichkeit und an den bestens aufgelegten Mob!

20.11.2013, Hafenklang, Hamburg: THE SLACKERS + JAMES & BLACK feat. DJ PHIL ROSS

slackers, the

Aus zeitgenössischem Ska mache ich mir nicht allzu viel, aber die SLACKERS aus New York haben sich über Jahre hinweg einen sehr guten Ruf erspielt und gelten nicht nur als sehr veröffentlichungsfreudige, sondern auch als gute Liveband. Manch Samplertrack der Band höre ich sehr gern und als meine Lady signalisierte, dass sie gern zum Hamburger Gastspiel im Hafenklang gehen würde, überlegte ich nicht lange und beschloss kurzerhand, mitzukommen. Die Karten bereits im Vorverkauf zu sichern, war wohlüberlegt, denn das Hafenklang war wieder einmal ausverkauft – und das an einem Mittwochabend! Das ist natürlich ein Indikator für die große Beliebtheit der Band, deren Publikum sich an diesem Abend aus allen möglichen Leuten, darunter vielen „Normalos“, zusammensetzte. Die Vorband „James & Black“ entpuppte sich als amerikanisches Soul-Duo – James an der Orgel, Black am Gesang, auch James sang, und für die Percussions etc. hatte man DJ Phil Ross dabei, der mit Plattenspieler und Notebook Beats und Samples einspielte, OHNE der Musik das Traditionelle zu nehmen. Nun kann ich mich nicht erinnern, jemals auf einem Soul-Konzert gewesen zu sein und war freudig überrascht von der Darbietung der drei Gestalten auf der Bühne. Black klang wie eine schwarze Soul-Diva und auch der hellhäutige James hatte eine Röhre, die man eher mit kaffeebraunen Gesangskünstlern in Verbindung bringen würde, würde man es nicht mit eigenen Augen sehen. Die gesamte Zeit über haute er verdammt gut in die Tasten und ergänzte sich, was die Instrumentierung betrifft, prima mit dem DJ. Das Wichtigste aber sind selbstverständlich die Songs an sich, und die waren über jeden Zweifel erhaben, gingen beim glasklaren Sound im Hafenklang unter die Haut und gefielen so sehr, dass ich nach dem Gig direkt das bisher erste (Live-)Album erstand. Eine sehr schöne Erfahrung, dieser Auftritt, und das nächste Soul-Konzert kann von mir aus kommen.

Nach kurzer Umbaupause dann die Slackers, bestehend aus stilvoll gekleideten Herren mittleren bis älteren Semesters, die den Laden ebenfalls bei Spitzensound von vornherein im Griff hatten. Die SLACKERS spielen keinesfalls Zirkusmucke, sondern mal mehr, mal weniger oldschooligen Ska- und Reggae-Sound mit immer wieder deutlichen Soul-Anleihen und hier und da diversen weiteren Einflüssen, der gut in Ohr und Bein geht und für brillante Stimmung im Publikum sorgte. Manch wirklicher Hit ist darunter und der Band zuzuschauen, wie sie absolut souverän, doch mit erkennbarer Leidenschaft und viel Spaß bei der Sache durch ihr Set führt, macht Laune, steckt an – tolle Entertainer. Sehr im Gedächtnis geblieben ist mir der schnauzbärtige ältere Bassist, der seinen E-Bass auf einem Hocker abgestützt nach Art eines Standbasses zupft – sieht man auch nicht alle Tage. Auf Dauer fehlten mir jedoch dann irgendwann doch etwas die Ecken und Kanten und der Dreck in der Musik und längst nicht jeder SLACKERS-Song verfügt über so verführerische Hooks, dass man immer weiter nach mehr lechzt. Die Band wollte jedoch gar nicht mehr aufhören und selbst nach der x-ten Zugabe spielte sie weiter und weiter, bis wir es fast schon ein wenig ermüdend fanden und ausnahmsweise noch vor Verhallen des letzten Akkords den Ort des Geschehens verließen, den Zeitdruck aufgrund der keinen ewigen Aufschub duldenden Rückreise im Nacken verspürend. Trotzdem: Schönes Konzert einer überaus spielfreudigen Band, Überraschung des Abends aber waren JAMES & BLACK für mich!

01.11.2013, Libertäres Zentrum, Magdeburg: PROJEKT PULVERTOASTMANN + DISILLUSIONED MOTHERFUCKERS

projekt pulvertoastmann + disillusioned motherfuckers @libertäres zentrum, magdeburg, 01.11.2013Als die Pulvertoasties uns anboten, mit ihnen im Magdeburger Libertären Zentrum zu spielen, klärten wir die Frage nach der Spritkohle und sagten kurzerhand zu. Keiner kannte den Laden, aber das klang alles vielversprechend nach D.I.Y. und machte einen sympathischen Eindruck. Mit Tomczek erklärte sich sogar jemand bereit, uns zu chauffieren, und das auch noch in seinem für solche Vorhaben prädestinierten Minibus, in dem neun Personen Platz finden – die allesamt belegt wurden, denn Wurzel vom Gaußplatz, Katharina und ein Punk aus den USA, der Tomczek gerade besuchen war, begleiteten uns. Während der Hinfahrt musste ich erst mal die Arbeitswoche abschütteln, was ohne Alkohol gar nicht so einfach ist, aber schon auf der nachmittäglichen Hinfahrt das Trinken anzufangen, verbietet sich mir, wenn ich später auf der Bühne meine Texte noch kennen will. Tomczek erwies sich als absolut souveräner Fahrer, der uns sicher auch durch den einen oder anderen kleineren Stau geleitete und mit Musik und Comedy bestens zu unterhalten wusste. Die richtige Abfahrt gen Libertäres Zentrum genommen, erwischten wir einen verdammt dunklen Teil Magdeburgs, der Endzeit-Atmosphäre atmete, grau und trist. Genau das Richtige, um sich an diesem kalten Herbstabend aufs Konzert einzustimmen. Das Libertäre Zentrum entpuppte sich als großer besetzter Gebäudekomplex, der sich noch im Aufbau durch seine außerparlamentarisch politisch aktiven Bewohner befindet, jedoch bereits fließend Wasser, eine Kneipe und eine Bühne samt ordentlicher P.A. bietet – und einen schönen Hinterhof samt endzeit-futuristisch anmutender Konstruktionen und der klassischen Feuertonne. Ein Graffito besagte „Action Mutante“ und „No Fotos“ – ein passenderes Ambiente ist nur schwer möglich. Die Bewohner und Organisatoren vor Ort erwiesen sich als nette, unkomplizierte Leute, die uns ein leckeres Veggie-Burger-Buffet kredenzten, mit Astra und Sternburg Export zwei geile, ehrliche Arbeiterbiere anzubieten hatten und auch über genügend Schlafmöglichkeiten für unsere Neunerbande verfügten. Eigentlich alles gute Vorzeichen, doch nun kommt das große ABER: Leider hatte man wohl quasi null Werbung vor Ort gemacht und genösse unter den Punks einen eher schlechten Ruf (allein schon aufgrund des Rauchverbots im Saal aus Rücksicht auf Asthmatiker und Schwangere) und sowieso und überhaupt, jedenfalls zögerten wir den Beginn so weit wie möglich hinaus, da schlicht niemand zu einem Konzert zweier unbekannter Bands ohne nennenswerte Veröffentlichungen aus Hamburg kam (schon gar keine Asthmatiker, Schwangeren oder schwangeren Asthmatiker). Halt, das stimmt so nicht, eine Handvoll zahlender Gäste gab es, unter anderem Freunde von mir aus Halberstadt. Dän, seines Zeichens Bierbrauer, brachte uns sogar als besonderes Geschenk eine Riesenflasche unfiltrierten Bieres frisch aus dem Kessel mit, das wir uns nach dem Auftritt genüsslich einverleibten – danke, Dän! Apropos Auftritt: Den starteten wir dann irgendwann vor der Handvoll Gäste, den Pulvertoasties und den Leuten aus dem Libertären Zentrum, so dass die Fläche vor der Bühne nicht ratzekahl leer war. Der Auftritt dürfte unspektakulär, aber ok gewesen sein. Zwischen manch Songs ließen wir uns reichlich Zeit zum Anstoßen etc. – wenn man schon mal in solch gemütlicher Runde spielt, muss man sich auch nicht hetzen, wa? 😉 PROJEKT PULVERTOASTMANN im Anschluss ließen sich ebenfalls überhaupt nicht beirren und spielten absolut souverän ihren Stiefel herunter, wobei der Umstand, dass Bassist Holler um Punkt Mitternacht Geburtstag hatte, den Spaß noch deutlich erhöhte. Er bekam einen Meter Pfeffi, den er im Set zwischen zwei Songs komplett entleeren musste, was er mit erstaunlicher Unbeeindrucktheit erledigte und anschließend sogar noch astrein weiterspielen konnte – Prospekt, Aller! Der Abend nahm seinen Ausklang an der Bar, wobei Wurzel bereits Stunden vor dem Auftritt jenseits von Gut und Böse war und sich die Zahl der Trinkfreudigen nach und nach dezimierte. Irgendwann ging’s dann ab nach oben inne Penntüten, die die Aufgaben hatten, in den unbeheizten Räumen vor der Kälte zu schützen, die mittlerweile garstig durchs Gebäude kroch. Das war aber alles kein Problem und bereits saumäßig früh blies Tomczek schon wieder zur Rückfahrt, die diesmal superflott weil staulos vonstatten ging. Da man uns das Spritgeld, das wir zunächst nicht in kompletter Höhe annehmen wollten, förmlich aufgezwungen hatte, sind wir verlustfrei aus der Nummer rausgekommen und hatten einerseits unseren Spaß, haben andererseits ein interessantes Wohn- und Veranstaltungsprojekt kennengelernt und wurden gut umsorgt, so dass kein Grund zur Klage besteht; klassischer Fall von „das Beste draus gemacht“. Bleibt zu hoffen, dass das Libertäre Zentrum von den örtlichen Punks etc. besser angenommen wird bzw. man sich gegenseitig weiter einander annähert, damit aus der Bude über kurz oder lang ein Ort wird, an dem auch zwei unbekannte Nachwuchscombos auf Interesse stoßen. Mal ordentlich die lokale Werbetrommel zu rühren, kann generell aber auch nicht schaden. 😉 Besonderer Dank gilt Tomczek sowie den Pulvertoasties!

19.10.2013, Rondenbarg, Hamburg: HAMBURGER ABSCHAUM + LABSKAUS + KAOS KABELJAU

hamburger abschaum + labskaus + kaos kabeljau @rondenbarg, hamburg, 19.10.2013

„Endlich“ haben HAMBURGER ABSCHAUM ihr erstes Album fertig und auf dem Markt und passenderweise ist „Endlich“ auch der Titel des guten Stücks, anlässlich dessen Veröffentlichung man auf dem heimischen Rondenbarg in die große Halle lud, um zusammen mit den Herren von LABSKAUS und KAOS KABELJAU dieses Weltereignis feierlich zu begehen. In der großen Halle ist auch immer dann noch genügend Platz, wenn für ein Konzert auf einem etwas abgelegenen Bauwagenplatz eine beträchtliche Anzahl Besucher gekommen ist, so wie an besagtem Abend – wenn auch viele, die ihr Erscheinen avisiert hatten, dann doch nicht erschienen waren (typisches Hamburger Phänomen), dafür aber viele von außerhalb den Weg auf sich genommen hatten. Die Stimmung war prächtig und die zum Trio geschrumpften KAOS KABELJAU machten den Anfang. Der Sound in der Halle war vom Feinsten und hatte wie üblich ordentlich Wumms, während die Fischköppe mit ihrem deutschsprachigen Hardcore-Punk ein ordentliches Brett ablieferten. Nach der Umbauphase konnte ich endlich wieder einmal die Chaotentruppe LABSKAUS erleben, die mit einer äußerst engagiert vorgetragenen Mischung aus motörheadigem Schweinerock und aggressivem Hardcore-Punk das Gebrüll Matzes begleiteten, der oberkörperfrei eine Schimpftirade nach der anderen abließ, soweit man die Texte verstehen konnte. Holzhammer-Punk der sehr unterhaltsamen Sorte, der nicht wenige zum Tanzen animierte. Zitat aus dem Publikum: „Was’n das für’n Gedudel?“ – „Keine Ahnung, aber ich hab Bock auf Pogo!“ Als Band weiß man in solchen Momenten, dass man mehr richtig als falsch macht. Schönes Ding, zu dem sich auch sehr gut trinken lässt. Mein Kumpel Stulle, der zum ersten Mal auf dem Rondenbarg zu Gast war, quatschte und pöbelte seit seiner Ankunft unablässig sämtliche Leute voll, gab sich überrascht, wie viele Besucher noch fast alle Zähne im Mund hatte und ließ keine Gelegenheit aus, um bühnenreif aufzufallen. Der Rondenbarg und seine Gäste nahmen’s so, wie’s gemeint war, nämlich mit Humor und nicht nur ich hab mich königlich amüsiert. Zitat von unbekannt während einer Kicker-Partie Stulles: „Fußballerisch naja, aber gepöbelt wird hier auf Weltniveau!“ Weltniveau erreichte schließlich selbstverständlich auch der Auftritt des HAMBURGER ABSCHAUMS, der quasi alles bot, was man von der Band erwartet: Eingängige, textlich oft augenzwinkernde Hits noch und nöcher, eine exaltierte Bühnenshow, Kettensägeneinsatz und am Ende die eine oder andere Zugabe. Auch spieltechnisch gab’s diesmal nix zu mäkeln, das lief alles soweit rund und hat mal wieder Spaß gemacht, wenn ich persönlich diesmal auch nicht gut angetrunken in der ersten Reihe umhersprang, sondern beim genüsslichen Bierchennippen entspannt das Entertainment genoss. Feine Sache, das, und das Publikum sah’s genauso. Als unverlangte Zugabe setzte Stulle seine Show fort und während nicht nur der harte Kern tapfer weiter feierte und trank, kletterte dieser auf dem Tresen herum, versuchte sich in Fremdsprachen, stimmte HSV-Gesänge an und drohte „Ist voll geil hier, ich komm jetzt jedes Wochenende!“ …bevor nach einem letzten Absacker in seiner Kiezbude auch für mich der „Abend“ zu weit fortgeschrittener Stunde endete. War einmal mehr ‘ne gelungene Party, zu der alle Beteiligten ihren Teil spitzenmäßig beigetragen haben!

18.10.2013, Tippel 2, Hamburg: VIOLENT INSTINCT

violent instinct @tippel 2, hamburg, 18.10.2013Sängerin Aga verschlägt es für einige Zeit ins Ausland, bis zu ihrer Rückkehr liegt die Band VIOLENT INSTINCT auf Eis. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht lautete, dass man aus diesem Anlass ein Gratis-Abschiedskonzert im „Tippel 2“ auf dem Kiez geben würde. Ich hatte keine Ahnung, was das für ein Laden sein sollte und tippte auf irgendeine Eckkneipe. Außerdem wusste ich von anderen Läden, dass man gern mal eine völlig unrealistische Anfangszeit auf die Flyer schreibt, damit der Mob möglichst früh antanzt und Getränkeumsatz beschert, bis es dann zwei Stunden später wirklich losgeht. „Eile mit Weile“, dachte ich mir insofern und schlug zusammen mit Kai erst recht spät vorm „Tippel 2“ auf – was sich als Fehler erweisen sollte, denn das Konzert war tatsächlich pünktlich gestartet, um 22:00 Uhr musste schon wieder Schluss sein! Während ich draußen hastig mein Bier austrank, vernahm ich die DIMPLE-MINDS-Coverversion „Durstige Männer“ und prompt trabte die Polizei an, um Geräuschlevel und geplantes Konzertende zu klären, weil sich bereits Anwohner über den „Krach“ beschwert hatten – zieht gefälligst woanders hin, ihr Spacken! Dat is Kiez, dat raffste nie! Jedenfalls gab es nichts zu beanstanden und so stürzten auch wir uns in Gewühl der engen Kneipe bzw. schlugen uns bis nach vorne durch. Die Band war bereits bei den Zugaben, bei „Solidarity“ durfte ich bischn mitträllern, die Stimmung war gut, an Pogo jedoch war im beengten Wohnzimmerkneipenambiente nicht zu denken. Einige bekannte Gesichter, einige unbekannte, Besuch von außerhalb (Moin Ätzer!) und eine spielfreudige Band, die sich noch die eine oder andere Zugabe aus den Rippen leiern ließ. Das Mikro von Gitarrero Dennis schien seinen Dienst nicht so recht zu verrichten, ansonsten war der Sound aber gut. Dat Schlachzeuchtier gab wieder mal alles und lieferte ‘ne astreine Show. Und als die Band längst mit ihrem Equipment über alle Berge war (teilweise musste gruseligerweise am nächsten Tag gearbeitet werden), machten wir uns es noch am Tresen gemütlich. Das „Tippel 2“ entpuppte sich als alter Szeneladen und guter Tipp für subkulturelle Kneipengänger: Arbeiterfreundliche Getränkepreise, nettes Personal und eine gemischte Musikbox, deren Repertoire von Oldies bis hin zu aktuellem Oi!-Punk reicht, machten den Aufenthalt bzw. Ausklang dieses freundschaftlichen Abends äußerst angenehm, wenn man (= ich) auch mit fortschreitender Uhrzeit immer mehr Blödsinn verzapfte. Ich hoffe, dass VIOLENT INSTINCT unmittelbar nach Agas Rückkehr wieder voll durchstarten mit ihren niveauvollen, klischeearmen Streetpunk mit Köpfchen und hab mir vorgenommen, dann auch mal pünktlich zu erscheinen, ähem.

12.10.2013, Skorbut, Hamburg: IN VINO VERITAS + BOLANOW BRAWL

bolanow brawl + in vino veritas, 12.10.2013, skorbut, hamburgEndlich hatte es geklappt und die Hamburger Oi!-Punk-Hoffnung IN VINO VERITAS sollte im Skorbut auftreten, als zweite Band hatte man uns mit BOLANOW BRAWL auserkoren – einer zünftigen Party sollte also nichts mehr im Wege stehen: Außer der Alkohol, wie sich herausstellen sollte. Doch der Reihe nach: Bereits morgens fanden wir uns bei Andy Unemployed ein, um unsere Studioaufnahmen fortzusetzen. Bereits da hatte manch einer zu Blech- und Glaskannen alkoholhaltigen Inhalts gegriffen, trotzdem lief bis hierhin noch alles ok – wenn sich auch das punktgenaue Einspielen mehrerer Gitarren als eine gewisse Herausforderung herausgestellt hatte. Mehr oder weniger pünktlich fand man sich am frühen Abend im Skorbut ein, um alles aufzubauen und vorzubereiten. Das eine oder andere Bierchen war dabei und vom wie üblich eigens für den Gig besorgten Bolanow wurde ebenfalls genascht. Gegen 22:00 Uhr war der Laden für ein Konzert zweier Nachwuchsbands mehr als ordentlich gefüllt und IN VINO VERITAS, die sich nicht hatten lumpen lassen und gratis ihre neue Demo-CD samt Button und Aufkleber verteilten, legten den bis dato besten Gig aufs Parkett, den ich bisher von ihnen gesehen hatte. Das Publikum schien zu diesem Zeitpunkt bereits ungewöhnlich stark alkoholisiert, was jedoch erfreulicherweise dazu führte, dass sich eine euphorische Stimmung entwickelte und manch einer begeistert das Tanzbein zu den rauen Klängen der räudigen Hamburger schwang. Der Auftritt schien völlig pannenfrei abzulaufen und die gute Stimmung schlug sich auf die Band nieder – Frontmann Laddes Beleidigungen des Publikums gehören zum Konzept und „guten Ton“ –, man spielte sich förmlich in einen Rausch und setzte immer noch einen drauf. Sehr amtlich, Jungs, Prospekt! Dann kamen wir an die Reihe… ein Bierchen hatten meine Mitstreiter quasi ständig in der Hand und die beiden Bolanow-Buddeln wiesen mittlerweile eine bedrohlich niedrige Füllhöhe auf. Dass diese eigentlich dazu gedacht waren, sie während des Auftritts ins Publikum zu reichen, war anscheinend völlig in Vergessenheit geraten. Da man spätestens um Punkt Mitternacht Schluss mit Livemucke machen musste, brach Hektik aus. Zunächst rannten alle durcheinander, fanden sich dann nach und nach auf der Bühne ein; ein kurzer Soundcheck der Gitarren wurde absolviert und direkt zum Angriff geblasen. Es kam, wie es kommen musste: Mit Beginn des ersten Songs der unvernünftigerweise kurz vorm Konzert umgeschriebenen Setlist waren furchtbare Rückkopplungen auf der Bühne lauter als unser Sound. Abbruch, hier und da rumdrehen und nachjustieren und noch mal von vorn. Doch mit Einsatz meines Gesangs blieb dieser unhörbar, denn es gab massive Probleme mit den Mikros. Meines war schlichtweg aus, es wurden chaotisch Kabel und Mikros durchgetauscht, doch ohne Erfolg: Auch beim dritten Anlauf blieb ich stumm, obwohl ich mir die Kehle aus dem Leib grölte. Doch nach ein paar Versen wurde anscheinend endlich das Problem lokalisiert und war ich zu hören. Zu hören war auch die Leadgitarre bzw. das, was von ihr übrig war, und das war nicht viel: Im Endeffekt war sie ein alkoholbedingter Totalausfall, gegen den es auch nicht half, dass Gitarrero Ole sich nach jedem Song eine Nachstimmpause erbat. So etwas wie ein „Flow“ blieb völlig aus, doch den mittlerweile ebenfalls gnadenlos besoffenen Mob vor der Bühne interessierte das herzlich wenig, fleißig wurde getanzt, doch nicht nur das: Warum auch immer hatte man diverse Blumenvasen samt floristischer Inhalte in der Kellerpinte positioniert, mit der Folge, dass uns die Blumen um die Ohren flogen wie auf einem Klischee-Hippie-Konzert. Die Erste-Reihe-Tanzbären Kai (DISILLUSIONED MOTHERFUCKERS) und Holli (HAMBURGER ABSCHAUM) entpuppten sich zudem als penetrante Groupies, die keine Gelegenheit ausließen, mich zu befummeln. Vom ganzen Kabelwirrwarr auf der besonders als Fünf-Mann-Kombo verdammt engen Bühne waren etliche offene Bierflaschen umgekippt und ergossen sich in riesigen Bier-Matsch-Dreck-Lachen auf den Brettern und im allgemeinen Chaos versuchte ich tapfer, mich auf die Texte zu konzentrieren und gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Zwischen den Songs schien sich das Chaos stets zu vergrößern, zwischendurch war Oles Gitarre ausgegangen und ich musste ihm helfen, sie wieder einzuschalten, während munter durcheinandergeplappert wurde und beinahe jeder längst eine Art Tunnelblick eingenommen zu haben schien, der verhinderte, die völlig aus den Fugen geratene Gesamtsituation als solche zu begreifen. Locker drei Fünftel der Band waren betrunkener, als es noch vertretbar gewesen wäre; auch mich verließ es irgendwann und eine Strophe von „All I Have To Give“ wurde zu einem simplen „La la la…“. Der Bühnensound war längst so verquer, dass man kaum noch etwas differenziert heraushören konnte und eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass jemand ins Equipment stürzt und sich die Knochen bricht oder die Technik zerstört – soundmäßig hätte es vermutlich keinen Unterschied mehr gemacht. Ich war heilfroh, als ich diese zwar Bolanow-authentische, jedoch sämtliche Ironie des Bandnamens vermissen lassende Farce hinter mir hatte und wir schlichen ohne Zugabe von der Bühne. Das war unser schlechtester Gig ever, peinlich und daneben, aber wir haben draus gelernt, den einen oder anderen guten Vorsatz für die Zukunft gefasst und hoffen, dass man uns das nicht zu lange nachtragen wird. Teile des Publikums jedenfalls ganz bestimmt nicht, denn unglaublicherweise gab es im Anschluss tatsächlich nicht wenige Stimmen, die uns völlig ernstgemeint zu einem geilen Auftritt beglückwünschten… Ok, so einen Schlamassel legt wahrscheinlich jede Band irgendwann mal hin und ich bin froh, dass wir unseren nun hinter uns haben und in Zukunft beweisen können, dass das ein historisches, weil einzigartiges, einmaliges Ereignis war. 😉

09.10.2013, Hafenklang, Hamburg: D.O.A. + DRUGSTOP

d.o.a.D.O.A. auf Abschiedstour? Stimmt, da war ja was… Also spontan am Mittwochabend direkt nach der Maloche zum Hamburger Hafenklang, um Abschied zu nehmen von Joey Shithead und seinen beiden Mistreitern. Ich war ja nie so der große D.O.A.-Fan, hab das erste Album und ‘ne EP (zugegeben, beides zusammen auf einer CD) hier und das war’s. Diese Scheibe gefällt mir jedoch echt gut und natürlich weiß ich um den Status der Band, die immerhin eine der ersten Punkbands Kanadas war, die Entwicklung des Hardcore-Punks mit vorangetrieben hat und Joey Shithead unermüdlich der Szene treu blieb, satte 35 Jahre und 14 Studioalben lang. Was ich zwischendurch mal so auf Samplern an aktuellerem D.O.A.-Material gehört hatte, wusste durchaus zu gefallen und so machte ich mir um den musikalischen Aspekt des Abends wenig Sorgen. Angenehmerweise relativ pünktlich begann das deutsche Trio von DRUGSTOP, das ein überraschend arschtretendes Set auf die Bretter legte und eine originelle Mischung aus ’77- und Hardcore-Punk darbot, inkl. RAMONES-Cover. War richtig gut, kam auch gut an und würd ich irgendwann gern noch mal live sehen. D.O.A. schließlich haben das Hafenklang dann fast rappelvoll gemacht und starteten ihren energiegeladenen, bestens aufeinander eingespielten Auftritt, ebenfalls in Trio-Form und insbesondere vor dem Hintergrund des Alters ihres Frontmanns verdammt respekteinflößend. Der gute Joey war fit wie’n Turnschuh, agiler und ausdauernder als manch nur halb so Alter aus dem Publikum und trat wie zum Beweis seiner Form immer wieder derart hoch in die Luft, dass manch anderer Sehnenrisse erlitten hätte. Und man spielte wirklich lange! Mit einem ersten Zugabeblock hatte man ja ohnehin gerechnet, mit einem zweiten nicht mehr unbedingt und beide umfassten weit mehr als nur einen Song. D.O.A. wollten gar nicht mehr aufhören! Genau sagen, von welchen Veröffentlichungen nun welcher Song stammte, kann ich natürlich nicht, aber besonders die vielen kleinen Hits, die im Refrain zum Mitsingen einluden, liefen schon beim ersten Hören gut rein. Das Publikum brauchte etwas, um aufzutauen, aber gegen Ende schwang dann doch endlich der eine oder andere das Tanzbein. Nun ist das, was D.O.A. da spielen, aus heutiger Sicht sicherlich nur noch schwer als Hardcore-Punk mit Betonung auf den ersten beiden Silben erkennbar – heutzutage würde das eher als ruppiger Punkrock durchgehen. Geblieben sind aber in jedem Falle Attitüde und Authentizität auf eine völlig unpeinliche Weise und ich bin verdammt froh, die Band wenigstens auf ihrer Abschiedstour dann doch endlich einmal live gesehen zu haben. Alles Gute, Joey!

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