Nachdem der Karikaturist und Comiczeichner Peter „Fuchsi“ Fuchs im Jahre 1983 mit „Zorro: Der Rächer der Enträchteten“ sein erstes eigenes Buch im Kieler Semmel-Verlach (damals noch „Verlag“) veröffenlicht hatte, folgte Zorros zweiter Streich zwei Jahre später – im gewohnten Verlagsstandard von rund 150 leider unnummerierten Schwarzweiß-Seiten im großen Taschenbuch.
Auf ein Inhaltsverzeichnis wurde diesmal verzichtet und der Band heißt „Zorro & Ko“, weil nicht jede enthaltene Geschichte eine des schwarzmaskierten Rächers ist. Dieser führt aber als Erzähler durchs Buch und präsentiert verschiedene Geschichten, ordnet diese zudem grob thematisch. Anarcho-Zorro-Onepager sind dennoch wieder reichlich vertreten, auch Zorro-lose oder Einpaneler satirischer Ausrichtung – aber eben auch etwas längere Geschichtchen.
So beispielsweise die zweier bayrischer Touristen, die nachhaltig in die Berliner Alternativszene eingemeindet werden. Fuchsi lässt hier Sympathie für jene Szene, aber auch einiges Augenzwinkern durchblicken. Der Öko Martin Müsli und der Punk Atze Ätzend, bekannt aus den Pullover-Comics, sind die Protagonisten gleich mehrerer Geschichten, in denen mal der eine, mal der andere der Dumme ist. In der Märchenecke werden Hänsel und Gretel bis zur Unkenntlichkeit satirisch in die Gegenwart übertragen, und etwas dystopische Science-Fiction findet sich ebenfalls. Eine Technokratie-Geschichte wird in „Friede · Freude · Eierkuchen“ fortgesetzt, obwohl jene Sammlung vorher erschien…? Verrückt.
Bei seinen Zeichnungen sowie Seiten- und Panelstrukturen nimmt sich Fuchsi alle Freiheiten, die er braucht, ein paar Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen und nicht jeder Gag sitzt, aber die Schlagzahl ist hoch und die Trefferquote kann sich sehen lassen.


Dietmar Wischmeyers erstes „Logbuch“ stammt aus dem Jahre 1997 und lautete
Der Hamburger Comiczeichner, Illustrator und Autor Henning Schöttke debütierte im Jahre 1983 mit seiner Graphic Novel „Latona“ im Kieler Semmel-Verlach (damals noch „Verlag“). Die rund 120 unkolorierten Seiten des großen Taschenbuchs sind handgelettert und im Gegensatz zu anderen frühen Semmel-Veröffentlichungen paginiert.
Hierbei handelt es sich um eine weitere Kompilation des Kieler Semmel-Verlachs. Mittlerweile schrieb man das Orwell-Jahr 1984 und der Verlag trat inzwischen mit seiner kultgewordenen „Verlach“-Schreibweise auf dem Buchumschlag auf. Der Band vereint auf den gewohnten rund 150 unkolorierten, handgeletterten (und leider unpaginierten) Seiten im großen Taschenbuch Comic-Beiträge der Künstler Brösel, Volker Reiche, Bernd Pfarr, Fritsche, Drühl und Michael Gutmann.
Aus dem Jahre 1984 stimmt diese weitere Veröffentlichung des seinerzeit noch immer jungen Kieler Semmel-Verlachs (damals noch „Verlag“). Sie umfasst wie gewohnt rund 150 unkolorierte, handgeletterte (und leider erneut unnummerierte) Seiten im verlagstypischen großen Taschenbuch – und passt mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung einmal mehr zum Verlagsprogramm wie das Bierchen zum Fußball: Perfekt.
„Fliegende Piranhas“ aus dem Jahre 1983 ist eine weitere Veröffentlichung des seinerzeit noch jungen Kieler Semmel-Verlachs (damals noch „Verlag“). Mit seinem Umfang von rund 150 unkolorierten, handgeletterten (und leider unnummerierten) Seiten im verlagstypischen großen Taschenbuch reiht es sich nahtlos ins damalige Verlagsprogramm ein.
Nach
Titel wechsel dich: Statt „Erotik im Kino“ kehrte man für diese Fleischbeschauvorschau aufs Kinojahr 1987 wieder zum ursprünglichen Titel der Cinema-Sonderbandreihe zurück. „Sex im Kino ‘87“ also – und anhand des Umfangs (132 statt wie zuvor 100 Seiten) könnte man meinen, das erotische Kino habe einen Aufschwung erlebt.