Günnis Reviews

Autor: Günni (page 99 of 111)

KOLLATERALSCHADEN – FLIEHKRAFT Mini-CD

(www.nix-gut.de) / (www.koscha.net)

„Außen hui, innen naja bis pfui…“, bin ich geneigt zu konstatieren. Sechs mal deutschsprachiger Punk der Sorte „Gääääähn…“ aus München mit bedeutungsschwangeren Texten. Dazu passend der kraftlose, irgendwie nervige Gesang. Nee, nix für mich. Dafür gab man sich aber bei der Aufmachung Mühe: Digipak inkl. illustriertem Booklet mit allen Texten. 20 Minuten Spielzeit. 4-. Günni

THE SILVER SHINE – DON’T TRUST THE GIRL WITH THE CHAINSAW CD

(www.crazyloverecords.de) / (www.thesilvershine.com)

Bekanntlich ist nicht alles SILVER, was glänzt – ob auch hier der SHINE trügt? Aber genug der albernen Wortspiele – die Band stammt aus Ungarn, ist (zumindest laut Info) „straight edge“, spielt punkigen Psychobilly und präsentiert ihr zweites Album, bis auf eine Ausnahme komplett in englischer Sprache und mit den üblichen Texten über Mucke, Mädels und den Leibhaftigen, nachzulesen allesamt im Booklet. Solider Stoff, nur leider vermisse ich etwas die Hits, die wirklich hängenbleiben. Wer seine DEMENTED-ARE-GO-und-Konsorten-Platten alle schon abgenudelt hat und nicht mehr hören kann, könnte hierin aber Nachschub finden. 15 Songs in 36 Minuten, davon zwei Coverversionen von den COLLINS KIDS und NYOLCVANNYOLCAS CSOPORT und zwei Instrumental-Stücke. Anspieltipp: „Hell Break“. 3. Günni

ABSTURTZ – LINKE PROPAGANDA CD

(www.nix-gut.de) / (www.absturtz.de)

ABSTURTZ sah ich früher öfter mal in Hamburg live, das war richtig ungehobelter Pogo-Punk, vorgetragen von einer paar milchgesichtigen Kid-Punks aus Schleswig-Holstein. Mittlerweile ist man ein paar Jährchen älter und hat vor zwei Jahren sogar das erste Album veröffentlicht, das aber gänzlich an mir vorbeilief. Insofern kann ich beim vorliegenden zweiten Album nichts zu etwaigen musikalischen Unterschieden oder dergleichen sagen. In jedem Falle gibt’s hier weiterhin die grobe Kelle, versehen mit vielen Metal-Riffs und aggressivem Gröhl- und Schrei-Gesang. Da das nicht so ein überproduzierter Mist wie manch anderer Metal-Punk heutzutage ist, geht der Sound erstmal ok. Sage und schreibe 22 Songs trug man hier zusammen, durchweg in Landessprache vorgetragen, und bemühte sich um eingängige, hymnische Refrains, die gut ins Ohr gehen und sich sicher klasse mitbrüllen lassen. Überhaupt wurde hier Abwechslung zur Chefsache erklärt; so folgen auf HC-Punk-Knaller lokalpatriotische Hymnen, auf kritische Abrechnungen Seemannslieder bis hin zu balladesken Ausflügen ins Nachdenkliche. Zu mäkeln gibt’s für mich aber trotzdem hin und wieder was an den Texten. Songs wie „Unzufriedenheit“ mit Zeilen wie „Bis dann das nächste Auto brennt“ und naiven Vorstellungen von Revolten etc. hätte man sich m.E. sparen oder zumindest subtiler verpacken können. Ebenso finde ich den Titel des Albums ziemlich beknackt. Alles in allem wirkt das Werk aber ehrlich, engagiert und besitzt ordentlich Power. Würde mich freuen, wenn sich diese Band noch weiterentwickeln und man auch in Zukunft von ihr hören würde. Booklet mit allen Texten und vielen Bandfotos ist am Start und die Spielzeit von 54 Minuten verspricht „value for money“, ohne, dass Langeweile aufkäme. Anspieltipp: „Deichrock“. 2-3. Günni

BANG BANG BAZOOKA – HELL YEAH!!! CD

(www.crazyloverecords.de) / (www.bangbangbazooka.com)

Diese holländische Band dürfte so manchem durch die beiden ’88 und ’90 veröffentlichten Alben ein Begrifff sein, zumindest in ’billy-Kreisen. Mir war sie es ehrlich gesagt nicht – aber angesichts dieses Reunion-Albums bin ich froh, dass ich diese Bildungslücke schließen konnte. Feinster (wie es das Info nennt) „Neo-Rockabilly“ entert meine Gehörgänge, um dort eine mächtige, feucht-fröhliche Party zu veranstalten. Hier stimmt soweit alles – Songs mit Hitcharakter, feine Melodien, Credibility und ’ne kräftige Produktion, die das musikalische Vermögen der Band eindrucksvoll unterstreicht. Gute Platte! Zwar gibt’s auch hier keine abgedruckten Texte, dafür einige schicke Fotos im Booklet. Zwölf Songs in 39 Minuten, Anspieltipp: „Werewolf On The Prowl“. 2. Günni

JOHNNY JOKER & THE TWILIGHT KIDS – SOMEWHERE FAR AWAY CD

(www.crazyloverecords.de) / (www.johnnyjoker.de)

Moderne ’billy-Mucke irgendwo zwischen Psychobilly und Rock’n’Roll bieten J.J. und seine zwielichtigen Kinder feil. Eher locker, poppig und beschwingt denn evil oder krampfhaft auf oldschool getrimmt. Kann man sich mal reintun, ist mir persönlich auf Dauer aber zu zahnlos. Einige Songs können aber durchaus wat, z.B. „Sin City Sinners“, bei dem der Sänger mehr mit seiner Stimme variiert.. Ist im Endeffekt wieder eine dieser Platten, die ich a) weder verreißen noch in den Himmel loben und über die ich b) nicht allzuviel schreiben und deshalb letztendlich nur den Tipp geben kann, dass, wer ein Faible für so’ne Mucke hat, am besten mal selbst reinhört und sich ein eigenes Bild macht. 13 englischsprachige Songs in 34 Minuten, Anspieltipp: „Rambling Days“. Leider etwas dürftige Aufmachung ohne Abdruck der Songtexte. 3. Günni

FREIBEUTER AG – BEWEGT EUCH CD

(www.nix-gut.de) / (www.freibeuter-ag.de)

Fast exakt ein Jahr nach der letzten Album-VÖ haut die FREIBEUTER AG aus Franken den dritten Longplayer raus. Man wechselte den Sänger, versucht sich aber nach wie vor an pogo-tauglichem Mid- bis Uptempo-HC-Punk mit kritischen deutschen Texten. Diese holpern immer noch stellenweise recht arg, bedienen sich der einen oder anderen Parole und die zwanghaften Reime nerven dann doch ziemlich. Schlimmstes Beispiel: „Doch irgendwann ist das Maß voll / jetzt tret’ ich diesen dummen Proll / bei mir machst du dich nicht mehr wichtig / ich schlag ihn tot und das mal richtig“ (aus „Arbeitsamt“). Da gefiel das zweite Album besser, das erschien mir frischer und abwechslungsreicher. Von allen heute durch mich besprochenen Platten weist diese CD aber die liebevollste Aufmachung auf: Verdammt fettes, mit passenden Fotos illustriertes Booklet mit allen Texten und Liner-Notes der Band. Vielleicht sollte sich die Band bis zur nächsten Veröffentlichung aber etwas mehr Zeit nehmen und länger an ihren Songs feilen. 15 Songs in 45 Minuten, Anspieltipp: „Polizei-Paranoia“. 4+. Günni

VOICE OF THE STREETS #9

(www.vots.tk)

Meine erste VOTS-Ausgabe – und wat soll ich sagen? Starkes A5er aus dem Österreich! Schön dick, ansehnlich gestaltet und kompetent geschrieben. Obermotz MaZ stellte zusammen mit seinen zwei Mitstreitern einen ganz schönen Schinken zusammen. Vor allem der sehr ausführliche Interviewstil gefällt mir. Man merkt, dass sich da individuell auf jeden Partner vorbereitet und nicht irgendein Standardprogramm durchgezogen wurde. Da wird auch mal gut nachgehakt und ins Detail gegangen. Kurioserweise geht’s hier, wie bereits im neuen OI! THE PRINT, um Kolumbien- und Singapur-Oi! mit ULTIMATUM und THE RUCTION (die scheinen ja per Internet gut für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben, hehe) und die TOWERBLOCKS, die auch hier zum Interview gebeten wurden. Ach, und auch ’n Tattoo-Special gibt’s, allerdings über CLOCKWORK TATTOOS in Italien. Darüber hinaus wird man aber mit Tipps zum Erstellen von Samplern versorgt, kommt in den Genuss von Interviews mit LOUSY, den CRUSADERS (deren Torsten ein paar Seiten weiter nochmal speziell zum Thema Kampfsport ausgequetscht wurde), den WHISKEY REBELS, SKOIDATS, NOBLE CAUSE (deren „Hardcore ist…“-Aussagen mir aus der Seele sprechen), vielen Reviews (teilweise mit Cover-Scans!) und Kolumnen zu so weltbewegenden (*hust*) Themen wie „CD oder Vinyl?“ oder „Straight Edge“. Kommt insgesamt sehr sympathisch rüber und man scheint über einen breiten musikalischen Background und entsprechendes Hintergrundwissen zu verfügen. Gutes, lohnenswertes Teil! Günni

EIGHT BALLS / SMALL TOWN RIOT / THE DETECTORS / JESUS SKINS – LET THE BOMBS FALL… Split-LP/-CD

(www.true-rebel-records.de)

Vierer-Split-Album norddeutscher Bands, die alle aus Hamburg und/oder Umgebung kommen. Geile Idee, wie ich finde, da bietet sich sowas doch mal an. Wenn’s nach mir ginge, würd’s ohnehin viel mehr solcher Scheiben geben; allein schon, weil sich dadurch die perfekte Möglichkeit bietet, etwas unbekanntere Bands durch größere Namen zu pushen und zu Popularität zu verhelfen und nicht zuletzt auch den Horizont des Konsumenten hinsichtlich interessanter Bands oder etwas abweichender Stilrichtungen zu erweitern. Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Platte tritt Arsch!
EIGHT BALLS: Vier neue Kracher der Hamburger Oi!-Entdeckung, endlich neuer Stoff nach dem zurecht abgefeierten Debüt-Album. „Das Germania-Haus brennt“ ist eine Kampfansage an Nazi-Geschmeiß in Form von Studenten-Burschenschaften, in „Musikindustrie“ wird zum Boykott von Kotzkrampf verursachenden Musikrichtungen wie R’n’B, RAC und Dance aufgerufen, „Proud Of Myself“ geht musikalisch Richtung JEWDRIVER 😉 und „Kings Of Asi“ ist jetzt schon die Proll-Asi-Hymne des Jahres. Alles schön dreckig gesungen und produziert, jeder Song ein Hit! Glatte 1.
SMALL TOWN RIOT: Vier extrem melodische Streetpunk-Songs inkl. von einem Profi-Chor eingesungenem Intro. Natürlich kann ich da nur schwerlich objektiv sein, da ich den Werdegang der Band schon seit dem ersten Demo verfolge und die Bandmitglieder zu meinem Freundeskreis zähle. Ist aber scheißegal, da es hier nix zu meckern gibt. Die englischen Songs über’s Arbeiten, Leute, die immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen, die alten Zeiten als Jungpunks und das Festhalten und Leben seiner Träume bis in die Gegenwart haben Hit- und Ohrwurmcharakter, bieten allein schon durch die drei verschiedenen Sänger Abwechslung und können voll überzeugen. Verglichen mit der letzten „Skulls & Stripes“-EP sind die Songs zwar etwas poppiger geraten, durch ihre Credibility aber meilenweit von konturlosem Pop-Punk entfernt. 2
JESUS SKINS: Wie die drei Könige bringen uns die Hamburger Missionare drei Botschaften vom Jüngsten Gericht, Gottes Stadion („…im Leben nach dem Tod, da ist Hooligan’s Heaven und kein Stadionverbot“) und Boykotts und Sabotagen gegen die Band. Mit letztem Song wird übrigens ein gewisser Knastbruder gegrüßt, für den ich bzgl. Himmel und so aber schwarz sehe. Oi! Oi! Amen! 2
THE DETECTORS: Überraschung! Bis zur Record-Release-Party war mir diese Band gänzlich unbekannt – völlig unverständlich, denn hier gibt’s vier mal flotten, geradlinigen, treibenden Streetpunk mit „snotty“ Gesang auf die schmalzigen Hörorgane, wie sie Bands á la VOICE OF A GENERATION, BOMBSHELL ROCKS und wie sie alle heißen auch nicht besser hinbekommen. Textlich dreht es sich um Aggressionen, Kritik an unserer verlausten Gesellschaft und der Suche nach Freiräumen und Ventilen innerhalb dieser. Wer bei dieser Mucke still sitzen bleiben kann, sollte sich mal auf eine Ganzkörperlähmung untersuchen lassen. Von dieser Band wird man noch was hören! 2
Ausgestattet wurde die CD mit einem Booklet mit allen Texten (über die man aber mal einen Lektor hätte schauen lassen sollen…) und vielen Fotos sowie drei Bonus-Videos (2x SMALL TOWN RIOT – „Madness“ und „Cheers & Goodbuye“, 1x EIGHT BALLS – „Asi-Skins United“).
Die LP kommt mit Textblatt, ’nem Poster (auf dem mir aber bischn viel Werbung enthalten ist…) und zwei Bonustracks: SMALL TOWN RIOT – Madness (auf CD nur als Video enthalten) und EIGHT BALLS – Hamburger Jungs (Akustik-Version; der Song vom 1. Album mit neuem, auf den Hamburger Fußball bezogenem Text – und zwar auf JEDEN Verein. DAS nenne ich mal Unity, haha.)
Ist insgesamt also eine echt geile, abwechslungsreiche, aber trotzdem – nicht zuletzt wegen des hohen Qualitätsstandards JEDER Band – homogen wirkende Platte geworden. Glückwunsch an Bands und Label! Günni

OI! THE PRINT #22

(www.oitheprint.at)

Die Referenz in Sachen deutschsprachiges Oi!-Fanzine ist wieder da, natürlich wieder mit schickem Farbcover, das diesmal MELANIE mit ihrer SECRET ARMY ziert, die auch im Heft ausgequetscht wurde. Blättert man auf, erwarten den Leser ein Report über Skinheads und Oi! in Singapur (!) und Kolumbien, eine interessante und sehr gut geschriebene JUDGE-DREAD- sowie SLAUGHTER-AND-THE-DOGS-Story, ein Tattoo-Special über Black Lemon Tattoo in Wien, wat über den APPD-Ableger APPÖ und, nanu, was ist das denn? Ein PERKELE-Interview, geführt von PLASTIC-BOMB-Schreiberling Björn Fischer? Tatsache. Hintergrund: Eigentlich war das Teil fürs PB geplant – dort weigerte man sich aber, es abzudrucken, da es angeblich „zu unkritisch“ sei und man Protest-E-Mails etc. fürchtete, worauf man keine Lust habe, da man sich angeblich nie mit der Band beschäftigt habe. Nun, dann frage ich mich, wie diverse abwertende Aussagen zur Band in vergangenen PB-Ausgaben, die maßgeblich zum schlechten, sich langsam wieder rehabilitierenden Ruf der Band in deutschen Landen beitrugen, zustande kamen. „Unkritisch“ ist das Interview zu keinem Zeitpunkt, es wies wohl lediglich nicht die Tendenz auf, die dem PB in den Kram gepasst hätte. Armselige Scheiße! Außerdem besuchte man ein MURDER-JUNKIES-Konzert, fühlte den TOWERBLOCKS auf den Zahn, bricht ’ne Landse für Staffordshire-Köter, tratschte mit den Tanten von SUCUBUS, widmete sich den HIPPY BOYS (geiler Bandname, haha), die später als UPSETTERS und WAILERS zu Ruhm gelangten, ließ DARKBUSTER auf die Frage nach der Meinung zu Kriegen um den heißen Brei herumreden (arm!), kritisierte MySpace, lud sich SKAOS zum Tanztee ein, quatschte mit den STYRIAN BOOTBOYS, CLOSE COMBAT und mit Misa von PILSNER OIQUELL, lässt Thomas von ROIMUNGSTRUPP mit seiner Plattensammlung angeben und und und… z.B. eine völlig halbgare und konzeptlos erscheinende Kolumne über Casting-Shows, eine Asi-Story übers Besoffen-Frauen-abschleppen-und-Kotzen und massig Reviews, in denen man anscheinend Endstufe-Interviews in anderen Zines ganz normal findet und sich fragt, wie der Sänger „über politische Verwirrte auf seinen Konzerten denkt“. Meines Erachtens stehen die dort auf der Bühne… aber von sowas, wenn auch Ärgerlichem, mal abgesehen, gibt’s ’ne Menge souveränen bis guten Lesestoff in dieser starken Ausgabe. Kostet immer noch nur lächerliche 1,50 EUR für satte 64 Seiten – da kann man nicht viel falsch machen. Günni

HIGHSCHOOL NIGHTMARE – SANTA CRYPT EP

(www.true-rebel-records.de)

Leck mich am Arsch, gibt’s das??? SMALL-TOWN-RIOT-Drummer Timo begibt sich auf Solo-Pfade, lässt seiner dunklen Seite freien Lauf und spielt mal eben lässig aus dem Handgelenk eine Horrorpunk-EP ganz alleine ein – und dann kann sich das auch noch verdammt nochmal hören lassen! Die vier Songs haben für mich mehr Charme als diese ganzen nervigen MISFITS-Klone. Zwei verfügen über Gänsehaut-Melodien und traurige Lyrik, während die anderen beiden flotter und textlich wütend bis bissig-sarkastisch daherkommen. Live gab’s das Ganze übrigens auch schon um die Ohren, mit Gastmusikern auf der Record-Release-Party. Geile Mucke, nicht nur für Misfits-Jünger. Timo setzt aber noch einen drauf und zeigt mit seinem Statement im Faltcover allen „kind of weird Rocka-Psychobilly-Nazis that are still around in our scene“ den Arsch! Den Vogel schießt allerdings die beiliegende Armbinde im DEAD-KENNEDYS-Stil ab: „NAZI-BILLYS FUCK OFF!!!“ auf lila Hintergrund mit Mond und umgedrehtem Kreuz. Geile Scheiße! 1-. Günni

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